Das Kurssystem
Es gibt verkürzte und unverkürzte Kurse, die als Intensivkurse oder als Wochenendkurse durchgeführt werden.
unverkürzt: 140 h inkl. 20 h zu Wahlthemen und Eigentätigkeit
verkürzt: 70 h inkl. 10 h zu Wahlthemen und Eigentätigkeit
In allen Kurstypen ist ein Portfolio zu erarbeiten: ca. 20 h 1 h = 45 Minuten
Die Ausbildung schließt ab mit der Erarbeitung eines Portfolios, das von der Friedländer- Schule bewertet wird und ggf. vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg, (BAMF) kontrolliert wird.
Bei erfolgreichem Abschluss wird für vom BAMF geförderte Teilnehmer(innen) ein Zertifikat zur Zusatzqualifizierung durch das BAMF ausgestellt. Selbstzahler(innen) erhalten ein gleichwertiges Zertifikat der Friedländer-Schule.
Ausbildungsziel
Auf folgende Punkte wird orientiert:
1. Die Kursteilnehmer/innen werden befähigt, sich auf die Struktur der Lernenden, der
Migranten/Migrantinnen, einzustellen, d. h.
– auf den Bildungsstand und die Bildungsfähigkeit der Lernenden
– auf den soziokulturellen Hintergrund der Lernenden
– auf die Lernziele der Lernenden:
2. Die künftigen Lehrkräfte in Migrationskursen werden mit fundierten Kenntnissen ausgerüstet. Auf vorhandene Kenntnisse wird aufgebaut. Sie benötigen als Lehrkraft volles Verständnis – der Struktur der deutschen Sprache, – der Wortarten – der Wortbildungsmodelle – der Ausdrucksebenen mit besonderem Hinweis auf die vorrangigen – Kommunikationssituationen der Lernenden, – der methodisch-didaktischen Möglichkeiten und ihre effektive Nutzung im Unterricht.
3. Es werden landeskundlich repräsentative Inhalte vermitteln. Das bedeutet, aus den Lehrwerken und aus den aktuellen Informationen der Medien entsprechende Materialien auszuwählen und die Themen auf den zu vermittelnden Wortschatz und auf die zu vermittelnden grammatischen Elemente abzustimmen.
4. DaZ-Unterricht ist angewandte Sprachwissenschaft, angewandt bei einer bestimmten Zielgruppe. Bei der Vermittlung der Sprache werden die Lerner-Grammatik und dementsprechende Handlungs- und Kommunikationsmuster zugrunde gelegt. Die Kenntnis der linguistischen Grammatik bildet den Kenntnis-Hintergrund. Neben der Grammatik ist ein Grundwortschatz zu vermitteln.
5. DaZ-Unterricht soll zur „Sprachbeherrschung“ führen, eingeschränkt auf die angestrebten Niveaustufen. Die Fertigkeiten, die erreicht werden sollen, sind nicht als isolierte Kategorien zu verstehen, sondern sind Elemente einer komplexen Sprachkenntnis und Sprachanwendung.
Alle Fertigkeitskomponenten werden zusammengeführt, um bei den Lernenden ein von Lerninteressen bestimmtes, situationsadäquates sprachliches und aktionales Verhalten zu erreichen und produktiv zu machen.
Die angestrebten Fertigkeiten sind: Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen und Schreiben Diese Abfolge entspricht der Gewichtung. Erstes Ziel im DaZ-Unterricht ist es, die Lernenden zum Hören und Sprechen zu befähi- gen; das Lesen und Schreiben ist gleichlaufend und nachfolgend zu vermitteln.
Folgende Fertigkeitskomponenten sollen
– je nach Niveaustufe
– erzielt werden:
– Beherrschung eines bestimmten Wortschatzes
– Beherrschung grammatischer Strukturen
– rezeptiv und produktiv.
– Beherrschung von Verbalisierungsmustern/Redemitteln:
– Beherrschung komplexer Kommunikationssituationen und der hierfür jeweils
benötigten Textsorten;
– Beherrschung parasprachlicher Ausdrucksmittel (Aussprache und Intonation) und
außersprachlicher Ausdrucksmitte (Gestik und Mimik).
Beherrschung der Teilfertigkeiten (Hörverstehen, Sprechen, Leseverstehen, Schreiben).
Kursinhalt
Seminarplan für einen unverkürzte Qualifizierungskurs
1. Seminar Migration und Migranten
4 UE
Situation von Migrantengruppen, das Zuwanderungsgesetz und der Aufenthaltstitel, Beratungsnetze, politisch-soziale Perspektive der Migranten,
zielgruppenspezifische Bedürfnisse und Beratungsformen
2. Seminar Merkmale des DaZ-Unterrichts
4 UE
Merkmale der Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache, Lernvoraussetzung, Lern- und Lehrverhalten, geeignete adressatenspezifische Vermittlungs-, Übungs- und Sozialformen
3. Seminar Selbsterfahrung der TN durch Fremdsprachenanfängerunterricht
Unterricht mit den Lernenden fremdem Phonem-, Graphem- und Grammatiksystem, Wirkung der Muttersprache auf den Sprachlernprozess, der Faktor „Vergessen“ und wie ihm zu begegnen ist, Bedeutung der Lernatmosphäre, Übungs- und Sozialformen, Zweitsprachenunterricht in der Zweitsprache
4. Seminar Methodische Ansätze im DaZ- und DaF-Unterricht –
2 UE
zentrale Methoden, methodische Ansätze für Lehr- und Lernschritte, Hinweise auf linguistische und lerntheoretische Grundlagen, Unterrichtsinhalte, Textsorten und Übungsformen
5. Seminar Analyse von DaZ-Unterricht –
4 UE
Handwerkszeug zur Beobachtung und Analyse von Unterrichtsstunden: Unterrichtsphasen, Progression, Übungsformen, Sozialformen, Medien, Bedeutung und Funktion von Lernzielen, Zeitmanagement
6. Seminar Unterrichtsbeobachtung und –beurteilung im Rahmen der angebotenen Hospitation – 2 UE
Ziele und Funktionen von Hospitationen/Unterrichtsbeobachtung und Unterrichtsbeurteilung, Vor- und Nachbereitung, Kriterien der Reflexion, Konsultationen mit der Lehrkraft
7. Seminar Unterrichtsmaterialanalyse und –beurteilung im DaZ-Unterricht – 4 UE
Funktion, Kriterien und Handwerkszeugsangebot von Lehrwerken, adressatenspezifische Nutzung
8. Seminar Wortschatzvermittlung im DaZ-Unterricht – 6 UE
Wortschatzauswahl unter funktionalem Aspekt, Komponenten des Wortes (Aussprache, Orthographie, Bedeutung), aktiver und passiver Wortschatz, Terminologie, semantische Beziehungen im System und im Kontext, Übungstypen zum Erlernen und Festigen von Wortschatz
9. Seminar Phonetik im DaZ-Unterricht – 4 UE
Artikulation und Intonation beim Zweitsprachenerwerb, Verhalten bei der Phonetikvermittlung und -Korrektur, Übungsformen, sinnvoller Einsatz von Medien, kontrastive Methode anhand des Arabischen
10. Seminar Hören im DaZ-Unterricht – 6 UE
Ungesteuert erworbenes Hörverstehen und sein sozialer Hintergrund, Hörverstehen im systematischen Unterricht, Entschlüsselungsstrategien, Schulung des Hörverständnisses, Übungsformen, Technik des Medieneinsatzes
11. Seminar Sprechen im DaZ-Unterricht – 6 UE
Für Zugewanderte relevante kommunikative Situationen und Anforderungen,
bereits funktionierende und im Unterricht erlernte Verständigungsfähigkeit, formal „richtiges“ Sprechen, Übungstypen für die Niveaustufen: Reproduktion, Dialog, Konversation; stilistische Ebenen
12. Seminar Lesen im DaZ-Unterricht – 6 UE
Lesebedürfnisse, -voraussetzungen und –gewohnheiten der Zugewanderten, relevante authentische Textsorten, Funktion und Vorentlastung von Lesetexten, Entschlüsselungsstrategien, differierende Laut-Zeichen-Zuordnung zwischen Zweitsprache und Muttersprache
13. Seminar Schreiben im DaZ-Unterricht – 6 UE
Notwendigkeit der Schriftform, relevante Text und Schreibanlässe, Merkmale von Textsorten, Textbausteine, Übungsformen, Progression von Aufgaben zur Schreibfertigkeit
14. Seminar Grammatik im DaZ-Unterricht – 6 UE
Notwendigkeit der Grammatik, Unterscheidung von Lernergrammatik und linguistischer Grammatik, funktional bestimmte Vermittlung der Grammatik für Rede- und Schreibintensionen, Stoffe deduktiv und induktiv erarbeiten, Praktikabilität der Grammatikvermittlung in Lehrwerken
15. Seminar Übungstypologien, Sozialformen und Arbeitsanweisungen – 4 UE
Systematisierung von Übungs- und Sozialformen und effektiver Einsatz, Angemessenheit der Arbeitsformen in Abhängigkeit von Lernerbiographien und von der Niveaustufe, generell kurze, einfache und funktionale Arbeitsanweisungen
16. Seminar Spielerische Übungen, Sprachlernspiele und Spiele im DaZ-Unterricht – 4 UE Stellenwert von Spielen im DaZ-Unterricht, Analyse von Spielen nach Lernzielen, Voraussetzung, Leistung und Aufwand, zielgruppen-, phasen- und situationsgerechte Spiele: Sprachspiele – Rollenspiele, Ratespiele, Zeichnungen, Skulpturen, Puzzles u.a.
17. Seminar Projektarbeit im DaZ-Unterricht – 4 UE Projektarbeit mit Migrantengruppen, Ziele, Methoden und mögliche Gegenstände für Projektthemen, den Lernenden angepasst und abgestuft nach Niveaustufen, Projektaufgaben planen, durchführen, Ergebnisse vorstellen und bewerten
18. Seminar Visualisierung im DaZ-Unterricht – 2 UE Visualisierung zur Erleichterung der Informationsaufnahme, als Hilfe zur Lern- und Merkfähigkeit, als Hilfe bei der Systematisierung des Lernstoffes, Einsatz von Medien und einfachen optischen Mitteln: Tafelbild, Folien u. a.
19. Seminar Fehler und Fehlerkorrektur im DaZ-Unterricht – 2 UE Umgang mit Fehlern im DaZ-Unterricht, Grundpositionen der Fehlerbeschreibung, Fehlerquellen, Fehlerarten und Fehleranalyse, Fehlertherapie: Korrekturformen und Korrekturtechniken
20. Seminar Kommunikationsmittel im DaZ-Unterricht – 2 UE Verbale, nonverbale und paraverbale Aspekte der Kommunikation, Gestik und Mimik als ungewohnte und zu Missverständnissen führende Verhaltensweisen
21. Seminar Heterogenität und Binnendifferenzierung im DaZ-Unterricht – 6 UE Kulturelle, soziale und den Leistungsstand betreffende Heterogenität, Auswirkungen von Heterogenität auf Unterrichtsklima, Strategien zur Nutzung der Heterogenität zur Steigerung des Lernerfolgs
22. Seminar Interkulturelles Lernen im DaZ-Unterricht – 4 UE Wahrnehmung von interkulturellen Differenzen und der Umgang damit, soziokulturelle Voraussetzungen, Vorurteile und Missverständnisse, Übungen und Aufgaben, Hörtexte und Videos für interkulturelles Lernen
23. Seminar Lernen lernen im DaZ-Unterricht – 2 UE Grundkenntnisse über die Funktionsweise des Gedächtnisses, über emotionale, sinnliche und motorische Komponenten des Lernens, Lerntechniken, spielerische Aktivität
24. Seminar Testen und Prüfen im DaZ-Unterricht – 6 UE Angst vor Prüfungssituationen nehmen, Ziele und Formen von Tests auf unterschiedlichem Sprachniveau, zu verschiedenen Kenntnissen und Fertigkeiten, Mittel der Leistungsmessung, mentale Vorbereitung auf die Abschlussprüfung die Integrationskurse („Zertifikat Deutsch“).
25. Seminar Planen, Vorbereiten und Erteilen von DaZ-Unterricht – 16 UE Unterrichtssequenzen, Unterrichtseinheiten und Unterrichtsreihen planen, vorbereiten, durchführen und auswerten. Unterrichtsentwürfe unter Anleitung einer Lehrkraft in einem Integrationskurs realisieren
26. Seminar Evaluation im DaZ-Unterricht – 2 UE Reichweite, Funktion und Zielstellung von Selbst- und Fremdevaluation, Problematik einschätzen, Typen, Formen und Instrumente der Evaluation
27. Seminar Kursteilnehmerberatung im DaZ-Unterricht – 2 UE individuelle Beratung über Niveaustufe, Lernfortschritte, Lernschwierigkeiten und sonstigen Problemen, Vorbereitung auf Beratungsgespräche, Auswertung von Beratungsgesprächen, Informationen über öffentliche Beratungsangebote und dergl. mehr.
Seminarplan für einen verkürzten Qualifizierungskurs
1.Seminar Migration und Migranten – 4 UE Situation von Migrantengruppen, das Zuwanderungsgesetz und der Aufenthaltstitel, Beratungsnetze, politisch-soziale Perspektive der Migranten, zielgruppenspezifische Bedürfnisse und Beratungsformen
2. Seminar Merkmale des DaZ-Unterrichts – 3 UE Merkmale der Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache, Lernvoraussetzung, Lern- und Lehrverhalten, geeignete adressatenspezifische Vermittlungs-, Übungs- und Sozialformen
3. Seminar Selbsterfahrung der TN durch Fremdsprachenanfängerunterricht 3 UE Unterricht mit den Lernenden fremdem Phonem-, Graphem- und Grammatiksystem, Wirkung der Muttersprache auf den Sprachlernprozess, der Faktor „Vergessen“ und wie ihm zu begegnen ist, Bedeutung der Lernatmosphäre, Übungs- und Sozialformen, Zweitsprachenunterricht in der Zweitsprache
4. Seminar Analyse von DaZ-Unterricht – 4 UE Handwerkszeug zur Beobachtung und Analyse von Unterrichtsstunden: Unterrichtsphasen, Progression, Übungsformen, Sozialformen, Medien, Bedeutung und Funktion von Lernzielen, Zeitmanagement
5. Seminar Unterrichtsmaterialanalyse und –beurteilung im DaZ-Unterricht – 4 UE Funktion, Kriterien und Handwerkszeugsangebot von Lehrwerken, adressatenspezifische Nutzung
6. Seminar Wortschatzvermittlung im DaZ-Unterricht – 4UE Wortschatzauswahl unter funktionalem Aspekt, Komponenten des Wortes (Aussprache, Orthographie, Bedeutung), aktiver und passiver Wortschatz, Terminologie, semantische Beziehungen im System und im Kontext, Übungstypen zum Erlernen und Festigen von Wortschatz
7. Seminar Rezeptive Fertigkeiten (Lesen und Hören) im DaZ-Unterricht – 6 UE 1. Teil – Lesen Lesebedürfnisse, -voraussetzungen und –gewohnheiten der Zugewanderten, relevante authentische Textsorten, Funktion und Vorentlastung von Lesetexten, Entschlüsselungsstrategien, differierende Laut-Zeichen-Zuordnung zwischen Zweitsprache und Muttersprache 2. Teil – Hören Ungesteuert erworbenes Hörverstehen und sein sozialer Hintergrund, Hörverstehen im systematischen Unterricht, Entschlüsselungsstrategien, Schulung des Hörverständnisses, Übungsformen, Technik des Medieneinsatzes
8. Seminar Phonetik im DaZ-Unterricht – 4 UE Artikulation und Intonation beim Zweitsprachenerwerb, Verhalten bei der Phonetikvermittlung und –Korrektur, Übungsformen, sinnvoller Einsatz von Medien, kontrastive Methode anhand des Arabischen
9. Seminar Produktive Fertigkeiten (Schreiben und Sprechen) im DaZ-Unterricht 6 UE 1. Teil – Schreiben Notwendigkeit der Schriftform, relevante Text und Schreibanlässe, Merkmale von Textsorten, Textbausteine, Übungsformen, Progression von Aufgaben zur Schreibfertigkeit 2. Teil – Sprechen Für Zugewanderte relevante kommunikative Situationen und Anforderungen, bereits funktionierende und im Unterricht erlernte Verständigungsfähigkeit, formal „richtiges“ Sprechen, Übungstypen für die Niveaustufen: Reproduktion, Dialog, Konversation; stilistische Ebenen
10. Seminar Grammatik im DaZ-Unterricht – 4 UE Notwendigkeit der Grammatik, Unterscheidung von Lernergrammatik und linguistischer Grammatik, funktional bestimmte Vermittlung der Grammatik für Rede- und Schreibintensionen, Stoffe deduktiv und induktiv erarbeiten, Praktikabilität der Grammatikvermittlung in Lehrwerken
11. Seminar Übungstypologien, Sozialformen und Arbeitsanweisungen – 2 UE Systematisierung von Übungs- und Sozialformen und effektiver Einsatz, Angemessenheit der Arbeitsformen in Abhängigkeit von Lernerbiographien und von der Niveaustufe, generell kurze, einfache und funktionale Arbeitsanweisungen
12. Seminar Spielerische Übungen, Sprachlernspiele und Spiele im DaZ-Unterricht 2 UE Stellenwert von Spielen im DaZ-Unterricht, Analyse von Spielen nach Lernzielen, Voraussetzung, Leistung und Aufwand, zielgruppen-, phasen- und situationsgerechte Spiele: Sprachspiele – Rollenspiele, Ratespiele, Zeichnungen, Skulpturen, Puzzles u.a.
13. Seminar Fehler und Fehlerkorrektur im DaZ-Unterricht – 2 UE Umgang mit Fehlern im DaZ-Unterricht, Grundpositionen der Fehlerbeschreibung, Fehlerquellen, Fehlerarten und Fehleranalyse, Fehlertherapie: Korrekturformen und Korrekturtechniken
14. Seminar Heterogenität und Binnendifferenzierung im DaZ-Unterricht – 4 UE Kulturelle, soziale und den Leistungsstand betreffende Heterogenität, Auswirkungen von Heterogenität auf Unterrichtsklima, Strategien zur Nutzung der Heterogenität zur Steigerung des Lernerfolgs
15. Seminar Interkulturelles Lernen im DaZ-Unterricht – 2 UE Wahrnehmung von interkulturellen Differenzen und der Umgang damit, soziokulturelle Voraussetzungen, Vorurteile und Missverständnisse, Übungen und Aufgaben, Hörtexte und Videos für interkulturelles Lernen
16. Seminar Testen und Prüfen im DaZ-Unterricht – 4 UE Angst vor Prüfungssituationen nehmen, Ziele und Formen von Tests auf unterschiedlichem Sprachniveau, zu verschiedenen Kenntnissen und Fertigkeiten, Mittel der Leistungsmessung, mentale Vorbereitung auf die Abschlussprüfung die Integrationskurse („Zertifikat Deutsch“).
17. Seminar Kursteilnehmerberatung im DaZ-Unterricht – 2 UE individuelle Beratung über Niveaustufe, Lernfortschritte, Lernschwierigkeiten und sonstigen Problemen, Vorbereitung auf Beratungsgespräche, Auswertung von Beratungsgesprächen, Informationen über öffentliche Beratungsangebote und dergl. mehr.
Arbeitsweise
Durch die einzelnen Bausteine (Seminare) wird systematisch die Methodenvielfalt vermittelt und es wird praktisch vorgestellt, dass für eine bestimmte Unterrichtseinheit und das Unterrichtsziel eine Methode bzw. mehrere geeignete effektive Methoden auszuwählen und anzuwenden sind.
Drei zentrale Methoden werden vermittelt:
– Grammatik-Übersetzungsmethoden
– Audiolinguale/audiovisuelle Methode
– kommunikativ-pragmatisch orientierte Methode
Bevorzugt wird die kommunikativ-pragmatisch orientierte Methode dargestellt und angewandt, die beiden anderen Methoden werden aber ebenso vorgestellt.
Als Sozialformen sind vorgesehen: Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Arbeit im Plenum und Frontalunterricht.
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